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Sport 2000 Putz


2026-08-19

CONFINIUM ART

Der Grat in der Kaffeekanne

Zu zwei Bildern von Richard Kaplenig

Enzo Unfer, Confinium ART - Es gibt eine Kategorie von Gegenständen, die wir mit etwa sechs Jahren aufhören zu sehen. Das Glas auf dem Tisch. Die Kaffeekanne auf dem Herd. Sie sind nicht schön und wollen es nicht sein; sie sind einfach da, verrichten ihre Arbeit, unterhalb jener Schwelle, an der Aufmerksamkeit aufgewendet wird. Richard Kaplenig malt seit rund zwei Jahrzehnten genau diese Dinge, und die Leistung seiner Arbeit liegt nicht darin, dass er sie genau wiedergibt — das können viele Maler —, sondern darin, dass er ihre Unsichtbarkeit selbst zum Thema macht.

Seine Methode ist zu seiner Signatur geworden. Schwarzweiße topographische Karten werden auf Leinwand kaschiert und bilden den Malgrund. Darüber wird der Gegenstand in Öl gemalt, in einer auf Schwarz, Weiß und eine lange Grauleiter reduzierten Palette, so dünn aufgetragen, dass Höhenlinien, Höhenkoten und Ortsnamen durch die belichteten Flächen des Dargestellten hindurchschimmern. Die Karte ist keine Kulisse hinter dem Objekt. Sie ist die Substanz, aus der das Objekt zu bestehen scheint.

Dieses Verfahren lässt sich in einem Satz beschreiben. Schwerer zu vermitteln ist, wie viel Malerei nötig ist, um es zu überstehen.



Das Glas

Richard Kaplenig, ohne Titel, 2025. Öl auf Papier auf Leinwand.

Die erste der beiden Leinwände, datiert 2025, zeigt ein schlichtes facettiertes Trinkglas, wie man es in jeder Osteria und in jedem Gasthaus der Ostalpen findet — das billigste denkbare Gefäß, etwas über die Mitte gefüllt. Der Grund ist helltonig, silbrig. Es gibt kaum einen Schlagschatten, auf den man sich stützen könnte, kein schwarzes Feld, das den Gegenstand nach vorn wirft. Das Glas muss allein durch Tonwertkontrolle gehalten werden, und es wird gehalten: Transparenz ohne ein einziges hartes Glanzlicht, die Facettenkanten als dünne, eingeritzte Weiß gezogen, die Wasseroberfläche eine Horizontale, die nur ein Temperaturwechsel ist. Der Schlagschatten, soweit vorhanden, ist ein Graphitwisch, der selbst Kartentext trägt.

Das ist der technische Befund. Die Lesart ist interessanter. Die Karte ist vor allem in der leeren oberen Hälfte des Glases lesbar, und was sie benennt, ist das Kanaltal, auf Italienisch: Camporosso, Ugovizza, Valbruna, Tarvisio, Sella di Somdogna, Malga Saisera. Unter diesen Namen steht ein Sachverhalt von einigem Gewicht. Der Sattel von Camporosso — Saifnitz — ist die kontinentale Wasserscheide: östlich davon läuft das Wasser über Gail und Drau ins Schwarze Meer, westlich über Fella und Tagliamento in die Adria.

Kaplenig hat also eine Wasserscheide in ein Glas Wasser gestellt und das Wasser selbst unbezeichnet gelassen. Man muss nicht glauben, dass das Wortspiel beabsichtigt war, um es treffend zu finden.



Die Kaffeekanne


Richard Kaplenig, „KK – M. Paularo“, 2026. Öl auf Papier auf Leinwand.

Die zweite Leinwand, datiert 2026 und rückseitig „KK – M. Paularo“ betitelt, zeigt eine achteckige Espressokanne aus Aluminium — wohl den unzweideutigsten italienischen Gegenstand des europäischen Hausgebrauchs und gewiss den italienischsten, den irgendjemand in dieser Region besitzt.

Sie ist vollständig aus deutschsprachiger Kartographie gebaut. Die acht Felder des Korpus tragen je eine eigene Ebene des Karnischen Hauptkamms: Rosskofel, Gartnerkofel, Straniger Alm und ihre Nachbarn, korrekt auf die Facetten verkürzt, sodass das gedruckte Gitternetz der Karte zugleich die konstruierte Geometrie der Kanne ist.

Das ist keine Collage als Textur. Das ist eine im Raum gedrehte Karte, und sie verrät, dass Kaplenig Holz- und Steinbildhauer war, ehe er je nach Venedig ging. Er baut seine Gegenstände; er kopiert sie nicht.

Der Titel nennt den Monte Paularo, 2.043 Meter — einen italienischen Gipfel, auf einem deutsch beschrifteten Blatt. Und weil die übliche Überschreitung dieses Stocks über die Casera Pramosio nach Timau absteigt, liegt das Dorf auf demselben Blatt und ist auf der Leinwand zu lesen.

An dieser Stelle sei eine Befangenheit erklärt: Timau ist der Herkunftsort meiner Familie. Bemerkt habe ich den Namen nicht selbst — der Maler hat ihn mir in seinem Atelier gezeigt, nachdem ich das Bild bereits gekauft hatte. Ich erwähne das nicht aus Sentiment, sondern wegen dessen, was es über die Arbeit verrät. Die Karte ist kein dekoratives Feld. Sie ist ein Dokument, das gelesen werden soll, und ihr Urheber weiß genau, was darauf steht.



Die Umkehrung

Stellt man die beiden Leinwände nebeneinander, geschieht etwas, das keine von beiden allein erreicht.

Das italienische Tal ist in ein Glas gegossen. Das italienische Gefäß trägt die deutschen Namen des Grats. Die Grenze ist also zweimal überschritten worden, in entgegengesetzte Richtungen, mit nichts Strittigerem als einem Trinkglas und einer Kaffeekanne.

Das verdient Beachtung, weil es dem üblichen Verhalten von Grenzkunst entgegensteht. Der vertraute Modus ist gedenkend und leicht wehmütig: die Grenze als Wunde, der Schlagbaum, der Soldatenfriedhof, der Stacheldraht im Nebel. Kaplenig tut nichts davon. Er nimmt die häuslichsten verfügbaren Gegenstände in der zurückhaltendsten verfügbaren Palette und zeigt ohne ein Wort Argumentation, dass das Gebiet beiderseits des Grats eine einzige zusammenhängende Fläche ist, die zufällig in zwei Sprachen beschriftet wurde. Die Grenze ist eine Bildunterschrift, kein Befund des Geländes.

Für jeden, der am Korridor Gailtal–Karnien arbeitet — an einem Kulturraum, den eine Grenze durchschneidet, statt ihn zu schaffen —, braucht dieser Satz sonst einen Forschungsbericht. Hier braucht er zwei Bilder, die in einen Wohnungsflur passen.



Worin die Exzellenz tatsächlich liegt

Es wäre leicht, das Konzept zu loben und dabei stehen zu bleiben; das wäre ein schlechter Dienst. Das Konzept ist elegant; das Konzept ist auch der leichtere Teil. Drei Dinge an diesen Leinwänden sind schwer.

Das erste ist die Zurückhaltung. Kaplenig gestattet sich eine warme Farbe pro Bild und gibt sie an der arbeitenden Stelle des Gegenstands aus — hier das Messing-Sicherheitsventil am Unterkessel, ein einziger ockerner Ton in einem sonst silbernen Bild. Beim verwandten Ölkännchen derselben Serie ist es das Gelbgrün des Öls. Ein weniger diszipliniert arbeitender Maler hätte die Kanne glänzen lassen.

Das zweite ist die bewusste Unvollkommenheit der Illusion. Der Pinselduktus bleibt sichtbar, die Oberflächen sind gerieben und aufgeraut statt vermalt. Das ist eine Entscheidung, keine Grenze des Könnens, und es trennt die Arbeit vom Fotorealismus. Das Bild weigert sich vorzugeben, eine Fotografie zu sein, und hält damit die Aufmerksamkeit beim Sehen statt beim Trick.

Das dritte ist der helle Grund. Kaplenig verfügt über ein Register mit schwarzem Grund, in dem die Gegenstände durch Kontrast nach vorn geworfen werden, und es ist stattlich. Diese beiden stehen in der schwereren Tonart, in der alles von eng benachbarten Grauwerten getragen werden muss und keine schwache Passage sich verstecken kann. Er hat die schwierige Fassung gewählt und lässt sie mühelos aussehen.



Coda

Kaplenig steht in einer erkennbaren Linie — Albert Renger-Patzsch und die Fotografie der Neuen Sachlichkeit für die Würde, die dem industriellen Fragment zugestanden wird; Morandi für die Geduld; Vija Celmins für das Grau als moralische Haltung; Boetti, Isgrò und vor allem Guillermo Kuitca für die Karte als Malgrund. Doch die Linie erklärt nicht, was diese beiden Leinwände tun.

Was sie tun, ist lokal, präzise und anderswo nicht wiederholbar. Ein in Kötschach-Mauthen geborener, in Venedig ausgebildeter Maler hat ein Glas und eine Kaffeekanne genommen, sie in die Kartographie jenes Grats gekleidet, der über seinem Geburtsort verläuft, und die klarste Aussage hervorgebracht, die mir zu der These begegnet ist, dass die beiden Seiten dieses Grats ein einziger Ort waren und geblieben sind.

Es ist beachtlich, das so leise gesagt zu haben.

Enzo Unfer · Confinium ART, August 2026.
Die Lesungen der Ortsnamen auf den Leinwänden stammen vom Verfasser und sind vorläufig.




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2025-08-06
(c) Nassfeld Tourismus, Martin Lugger
Das klassische Urlaubsmodell kriselt: Leere Strände, volle Berge in Italien

Strandbad-Betreiber beklagen Rückgänge bei den Badegästen, während Ortschaften in den Bergen boomen. Eine Rolle spielen dabei die sommerlichen Hitzewellen.

Trotz strahlendem Wetter und angenehmem Wind stöhnen die Strandbad-Betreiber an der nördlichen Adria: Im Juli ist die Zahl der Strandurlauber gegenüber dem Vergleichszeitraum 2024 um 15 Prozent gesunken. Am Wochenende sind die Strände zwar voll, doch der Andrang ist an Wochentagen wesentlich geringer als in den vergangenen Jahren. Dafür boomt der Urlaub in den Bergen, stellen Touristiker in Italien fest.

Während viele Küstenortschaften über Besucherrückgänge klagen, zeigen sich die Dolomiten voller Leben mit langen Warteschlangen an Seilbahnen und überfüllten Wanderwegen. Ein Urlaub in den Bergen erscheint inzwischen abwechslungsreicher und angenehmer als eine Woche an den Stränden der Adria. Eine Rolle spielen auch die anhaltenden Hitzewellen, die viele Familien in die Kühle der Berge treiben - sowohl in die Alpen als auch in den Apennin.



Krise des klassischen Urlaubsmodells

Ein wesentlicher Faktor ist die Krise des klassischen Urlaubsmodells, analysieren Touristiker. Den ganzen Tag an der Sonne auf einer Liege und unter einem Sonnenschirm zu verbringen ist für viele nicht mehr so attraktiv. Zahlreiche Urlauber sehnen sich nach kühleren, aktiveren Ferien. Walter De Cassan, Präsident des Hotelierverbands der Dolomiten-Stadt Belluno, berichtet, dass der Tourismus in den Dolomiten boomt - mit vielen italienischen Gästen, aber auch einer wachsenden Zahl von Touristen aus USA, China, Südkorea, Japan, Thailand und Kanada.

Die Pandemie hat offenbar das Bewusstsein vieler Urlauber verändert. Man habe die Berge neu entdeckt, stellt De Cassan fest. Die Vorstellung von Ferien, bei denen man jeden Tag etwas Neues erleben, wandern, die Umgebung bewundern und frische Luft genießen kann, hat an Reiz gewonnen. Der statische Urlaub am Strand verliert hingegen an Attraktivität.



Beliebtheit der Berge bringt Probleme mit sich

Gleichzeitig bringt die steigende Beliebtheit der Berge auch Probleme mit sich. In Südtirol bildeten sich zuletzt kilometerlange Schlangen an der Seilbahn zur Seceda - einem beliebten Dolomitengipfel, der durch Apple-Hintergrundbilder und virale Videos weltberühmt wurde. In einigen Bereichen wie dem Pragser Wildsee oder den Drei Zinnen mussten bereits Maßnahmen zur Besuchersteuerung eingeführt werden. De Cassan mahnt: Es sei wichtig, auch weniger bekannte, aber ebenso schöne Bergortschaften zu fördern, um die touristischen Ströme besser zu verteilen.

Auch Daten belegen, dass der Strandurlaub in Italien zwar weiterhin beliebt ist, aber weniger als in den vergangenen Jahren. Im Juli 2025 ging die Zahl der Badegäste laut dem Verband der Strandbad-Betreiber SIB im Durchschnitt um 15 Prozent zurück, in einigen Regionen wie die Emilia Romagna sogar um bis zu 25 Prozent. "Wir haben einen Rückgang der italienischen und deutschsprachigen Gästen festgestellt", berichtet Antonio Capacchione, Präsident des SIB-Verbands. Grund dafür seien die zunehmenden Kosten des klassischen Strandurlaubs. Ein Tag in einem Strandbad oder der Besuch im Schwimmbad kostet im Schnitt 32,7 Prozent mehr als 2019. In diesem Jahr sind die Preise für Sonnenschirm- und Liegenmiete erneut in die Höhe geschnellt: Laut einer Schätzung des Verbraucherschutzverbands Altroconsumo liegt der durchschnittliche Anstieg im Vergleich zu 2024 bei 5 Prozent. Seit 2021 steigen die Preise der Strandbäder kontinuierlich.

Auch in der Versilia, der renommierten Badeküste an der nördlichen Toskana, wächst die Sorge wegen einer Urlaubssaison, die nicht den rosigsten Erwartungen entspricht. "Der Juni lief gut, auf dem Niveau des Vorjahres. Im Juli hingegen war der Rückgang deutlich spürbar, selbst in toskanischen Urlaubsorten, die normalerweise über eine gute Stammkundschaft aus der Region verfügen", erklärt David Parenti, Inhaber des Strandbades Ernesta in der toskanischen Nobelortschaft Viareggio.



Urlaubskosten deutlich gestiegen

Ob Berge, oder Strand - die Konsumentenschutzverbände warnen, dass die Urlaubskosten in Italien wegen der Inflation deutlich gestiegen sind. Laut einer Analyse des Verbraucherschutzverbands Codacons liegen die Ausgaben für Reisen, Verpflegung und Freizeitaktivitäten rund 30 Prozent höher als im Sommer 2019 - also vor der Corona-Pandemie. Von den Preissteigerungen am stärksten betroffen ist der Luftverkehr. Inlandflüge kosten in diesem Sommer durchschnittlich 81,5 Prozent mehr als vor sechs Jahren. Auch internationale Flüge sind deutlich teurer.

Etwas moderater fällt der Preisanstieg bei Fähren aus (Plus 13,9 Prozent), ebenso bei Zugreisen (Plus 10,7 Prozent) und Bus- bzw. Fernbusverbindungen (Plus 10,1 Prozent), geht aus der Studie hervor. Wer sich für das Auto entscheidet, zahlt heute 8,3 Prozent mehr für Benzin als im Sommer 2019, während Diesel um 12,6 Prozent teurer ist. Auch Mautgebühren und Parkautomaten belasten den Geldbeutel, denn sie sind um 7,2 Prozent höher als in der Zeit vor der Pandemie.

Codacons warnt, dass diese Preissteigerungen für viele Haushalte nicht mehr tragbar seien. Die Folgen sind deutlich zu spüren: Rund 49 Prozent der Italiener - fast jeder Zweite - wird in diesem Sommer keinen Urlaub machen, verglichen mit 39,5 Prozent im Sommer 2019. Das entspricht einem Anstieg von fast 10 Prozentpunkten bei denjenigen, die ganz auf Ferien verzichten. (APA, die Presse)

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2025-04-26
Passend zum italienischen Feiertag (25. April) waren Gisela Hopfmüller und Franz Hlavac auf Einladung des Kulturvereins Mauthen im Cafè Eck und präsentierten u.a. ihre beiden Bücher über die 111 Orte und 111 Genüsse Friaul-Julisch-Venetiens, die man besucht bzw. gekostet haben muss.

Die außergewöhnlichsten Orte und ihre Geschichten sind so vielfältig, wie es für diese nordöstlichste Region Italiens typisch ist - ein kleines Universum, das Augen, Ohren und Gaumen erfreut. Eine kleine Region als kulinarisches Eldorado: Der Rohschinken Prosciutto Crudo, die Würste Salame und Salsicce, die vielen feinen Käsesorten von Montasio bis Formadi Frant, die Polenta, die sehr speziellen Teigtaschen Cjalsons ...

Die Vortragsreise führte von Görz, dem ehemaligen "Nizza Österreichs" und der heurigen Kulturhauptstadt Europas mit seiner Rosa di Gorizia. Dann nach Pordenone und zur Geschichte des Beato Daniele di Ungrispach. Von dort über Sacile und der Frage, was der Salone d'Onore mit seinen schönen Fresken mit Odol Mundwasser zu tun hat, weiter nach Sappada, der höchstgelegenen Gemeinde Friauls, in der der für Italien historisch wichtige Piave entspringt. Wir hörten vom Montasio, Moggio und dem dortigen Benediktinerkloster. Danach von Marano Lagunare und seiner Taverna al Pescatore. Von dort ging's weiter zum UNESCO Weltkulturerbe Aquileia, dem Kampf zwischen Hahn und Schildkröte und nach Monfalcone, der Geschichte der Reederfamilie Cosulich und dem heutigen Luxusdampfer-Bauer Fincantieri - anschließend nach Triest. Der Palazzo Revoltella ist bis heute ein kulturell wichtiger Nachlass des gleichnamigen Triestiner Barons Pasquale Revoltella. Kulinarisch hörten wir von der Liebesgeschichte des Geigers Jancsi Rigó und seiner Geliebten Clara Ward, bzw. der gleichnamigen Rigojanci-Torte. Von dort nach Tarcento bis nach Verzegnis und der Osteria Stella d'Oro, dem ehemaligen Sitz von Pëtr Nikolaevic Krasnov, dem Anführer der Kosaken, der mit seiner Familie im heutigen Speisesaal residierte. Bekannt ist der Ort heute auch durch das Freilichtmuseum von Egidio Marzona in Villa di Verzegnis. Er stellt hier ganzjährig und kostenlos zeitgenössische Kunst aus.

Buchbestellungen:

111 Orte in Friaul, die …
111 Genüsse Friauls, die …

#friaul #cjarsons #tischlbong


25. April

Am 25. April feiert Italien das "Anniversario della Liberazione ", zu Deutsch den Tag der Befreiung. Der Tag hat einen ähnlichen Stellenwert wie das Festa della Repubblica, der italienische Nationalfeiertag. Im weiteren Sinn symbolisiert der Feiertag das erfolgreiche Ende des Kampfes gegen Faschismus und Nationalsozialismus, den Regimegegner erst politisch und Partisanen ab September 1943 auch bewaffnet geführt hatten.



Herwig Ertl

Viele der friulanischen Genüsse könnt ihr täglich beim Edelgreißler Herwig Ertl im Dorf genießen und Euch hier mit Freunden auf die nächste Friaul-Reise kulinarisch vorbereiten.






IO SONO FVG

channel TV - suedalpen.net/iosonofvgtv








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2024-09-07

Die ehemalige MODINE Halle ist nicht nur (neuer) Standort heimischer Betriebe, sondern soll unter dem Titel "Karnische Werkstätten" auch Raum für Bildung, Innovation und Firmengründung werden. Am Freitag 20. September findet ab 10:00 Uhr ein Tag der offenen Tür statt.



Weiterbildung für alle

Lust auf Italienisch? Ab Ende September bis Dezember in den Räumlichkeiten der KaWe | https://karnische-werkstaetten.at/event/

Lust auf Staplerführerschein? 9.-13.12.2024
https://karnische-werkstaetten.at/event/

Diese und ähnliche Angebote werden vom bfi Kärnten und der Kärntner Volkshochschule in den neuen Räumlichkeiten der KaWe angeboten.



Von der Krise zur Chance

Was seit der Schließung der MODINE im Jahr 2017 alles passiert und nicht passiert ist, darüber hat jeder und jede seine/ihre ganz persönliche Sichtweise. Viel zu viel wurde von der Gemeinde-/Landespolitik versprochen und nicht gehalten. Den im Mai 2020 medial gelobten #assetdeal (und den damit verbundenen politischen Bürgermeisterwechsel) verstehen bis heute wohl nur eine Hand voll Menschen. Zu wessen Vorteil dieser gedealt wurde wurde, ebenso. Bis zur Neuübernahme im Jahr 2022 ist und bleibt die MODINE-Story (inkl. IKZ Förderungen) jedenfalls äußerst undurchsichtig.

Umso mehr sind die nunmehrigen Aktivitäten rund um die renovierte Halle positiv zu sehen. In einem denkbar schlechten Umfeld (Gesamtwirtschaft, Plöckenpass-Sperre, Zinsniveau, Gemeindepolitik, ...) leisten die neuen Eigentümer, was in den ersten 5 Jahren nicht oder zumindest nicht zufriedenstellend geliefert wurde. Dem Wirtschafts- und Arbeitsstandort Kötschach-Mauthen ist jedenfalls zu wünschen, dass die Rechnung aufgeht.


karnische-werkstaetten.at
Kontakt: Tel. +43 (0)664 88696976
E-Mail: office@karnische-werkstaetten.at




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2024-07-27

Gailtaler Almkäse g.U. (geschützter Ursprung)
Am 26.07. offizieller Almkäseanschnitt auf der Rudnig Alm
Am 27.07. Almkäseanschnitt auf allen anderen Gailtaler Käsealmen

Die Käseerzeugung hat im Gailtal eine lange Tradition. Die Almkäsereien dienten früher dazu, die täglich frisch gewonnene Alpenmilch haltbar und lagerfähig zu machen. Diese Tradition ist bis heute erhalten geblieben und weiterentwickelt worden.

#almkaesechallenge mit dem MTB

Oberhalb der Dörfer des Gailtals wird auf 13 Almen von den Gailtaler Almsennern der europaweit-ursprungsgeschützte Gailtaler Almkäse erzeugt. Diese gilt es zu Fuß und mit dem MTB zu erkunden. Damit ihr ein gemeinschaftliches Erlebnis habt, rufen wir zur Almkäsechallenge auf.

Kontakte findet ihr auf der #heimischengenussliste und unter www.gailtaler-almkaese.at/almen




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2024-01-01

Weniger, dafür besser reicht vollkommen.


Eisdisco

Fr., 05.01.2024 | ab 16:00 | AVcamp Mauthen
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Eishockey

Mi., 03.01.2024 | Eishockey Heimspiel
Sa., 13.01.2024 | Eishockey Heimspiel - EC Sillian Bulls
Weiter Infos ...


Stocksport

Sa., 13.01.2024 | 08:00 | Eisstock - Gemeindemeisterschaft
So., 21.01.2024 | 08:00 | Eisstock - Kulinarisches Turnier
Sa., 27.01.2024 | 18:00 | Eisstock - Nachtturnier
Sa., 03.02.2024 | 08:00 | Eisstock - Dauben Jagan
Weitere Infos ...


Skitouren

Sa., 07.01.2024 | ganztägig | Skitour mit Marc Oberluggauer
Sa., 03.02.2024 | ganztägig | Skitour mit Toni Leitinger
So., 25.02.2024 | ganztägig | Praxis Firnskitour mit Toni Leitinger
So., 03.03.2024 | ganztägig | Skitour mit Klaus Hohenwarter
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Schneeschuhwanderungen

Sa., 06.01.2024 | ganztägig | Familienwanderung, Christian Kogler
Sa., 17.02.2024 | ganztägig | Wanderung St. Daniel-Kronhofgraben, Hannes Guggenberger
Sa., 02.03.2024 | ganztägig | Wanderung Collina Grande, Hannes Guggenberger
Weitere Infos ...


Mitdenken und Mitgestalten

Di., 09.01.2024 | 14:00 | Zoom-Termin Mobilität
Sa., 13.01.2024 | 14:00 | 21. Almkäseprämierung, Kirchbach
Fr., 19.04.2024 | 18:00 | Wildes Kirgistan, Rathaus Kötschach
Fr., 31.05.-02.06.2024 | Bergsteigerdörfer Tagung Luce/Slowenien
Mi., 12.-14.06.2024 | Forum Alpinum 2024, Kranjska Gora
Weitere Infos ...


Einladung an alle

Das Bergsteigerdorf Mauthen ist, wie es ist und es wird, was wir daraus machen. Ganz nach dem Motto findet ihr unter #blog ganzjährig Beiträge und Kommentare, die sich motivierend aber auch kritisch mit dem Dorf und seinen Menschen auseinandersetzen und Stoff zum Nachdenken liefern. Die Themenpalette ist umfassend breit gestreut und basiert auf den inhaltlichen Säulen der Bergsteigerdörfer: Apenkonvention, Raumplanung, Klima-/Naturschutz, Kulinarik/So schmecken die Berge/Slow Food Travel, Ehrenamt, Kultur/Religion/Tradition, Demographie, Mobilität, Arbeitsplatz-/Freizeitangebote, Bürgerproteste, Jugendprojekte sowie eine wohl durchdachte Ortsentwicklung zum Nutzen aller - insbesondere unserer Jugend, ...

Wer Lust hat mitzudenken, eigenen Beiträge zu liefern, ... eine E-Mail an info@bergsteigerdorf-mauthen.at reicht.


Winterprogramm

AV Sektion Obergailtal-Lesachtal


Sommerpogramm


Kultur/Tradition

Kirchtage/Messen/traditionelle Feste
VA der Trachtenkapellen/VA der Chöre
VA des Kulturverein Mauthen
Via Iulia Augusta Konzertsommer
Berge lesen Festival 2024


Literatur in dünner Luft

Fr., 24.-26.05.2024 | Seminarwochenende beim Lamprechtbauer
Aufbauend auf den Veranstaltungen des "Berge lesen Festivals" organisieren wir heuer erstmals ein Jugendliteraturseminar im Bergsteigerdorf Mauthen - gemeinsam mit dem Kärntner Schriftstellerverband.



Sicherlich fehlt hier noch die eine oder andere Veranstaltung. Bitte schickt mir eine E-Mail, damit ich das ergänzen kann. Danke und euch allen ein Gutes Neues Jahr in einem lebendigen Bergsteigerdorf Mauthen.

Ingo Ortner




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2023-10-08
Norbert Freudenthaler
Wer sich das Villgratental in Osttirol aus der Vogelperspektive anschaut, merkt schnell: Hier ist vieles herzlich. Und anders. Die HerzAss-Runde, ein Weitwanderweg, zwischen Heinfels und Kalkstein ist mit einem Herz markiert. Auf Teilen dieses Pfades ist auch der Alpinist Alexander Huber unterwegs. In Außer- und Innervillgraten trifft der er geschickte Handwerkerinnen und Handwerker, die ihre Heimat lieben und Außergewöhnliches leisten.

Sie und ihre Arbeit besucht Alexander Huber am Handwerker-Rundgang. Von der Glasbläserin über Schmiede und Köche bis hin zu einem Schafbauern, der die Qualitäten von Wolle erfolgreich in die Welt trägt – das Spektrum ist breit. Alexander Huber, der das Tal von zahlreichen Skitouren kennt, staunt und lernt: „Bergsteigen und Spitzengastronomie etwa haben sehr viele Parallelen.“ Nicht nur im Tal der fleißigen Handwerker, dort aber ganz besonders.

„Weil wir in dieser einzigartigen Kulturlandschaft das Leben in den Bergen mit kreativen Ideen gestalten“, findet der Bürgermeister von Außervillgraten, Josef Mair. Sein Innervillgrater Kollege Andreas Schett ergänzt: „Hier hat das Bergsteigen nicht nur Tradition, sondern ist gelebter Alltag.“ Der Alpen-Pionier Ludwig Purtscheller bezeichnete das Villgratental im 19. Jahrhundert als „Hochbelvedere ersten Ranges“. Mit Gipfelzielen wie Kreuzspitze, Hochgrabe, Gabesitten, Marchkinkele u.v.m. ist es im Sommer eine Destination für ausgiebige Wanderungen und im Winter für unvergessliche Skitouren.

Die Ruhe, die Kulturlandschaft und die herzliche Gastfreundschaft sind die Markenzeichen der Region. Ein Tal, das seine Traditionen behutsam pflegt und aufgeschlossen für Neues ist.

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BERGSTEIGERDÖRFER Tagung Villgratental 2023




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2022-01-27

"Das köstlichste Eck Kärntens" wird das Obere Gailtal, Lesachtal schon seit Jahrzehnten genannt. Gelernt haben sie (fast) alle bei Sissy Sonnleitner. Überzeugt euch selbst. z.B. beim "Guggi" :)

Restaurant ERLENHOF · www.erlenhof.at
T. 00434715444 · info@erlenhof.at


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2022-01-22
(c) Wolfgang Hummer"Das Bergsteigerdorf Mauthen inmitten der Slow Food Travel Region". Hätten wir uns vor 20 Jahren etwas für unsere Kinder, uns selbst und unsere Gäste wünschen dürfen, dann wohl genau das! Allen, die dazu ihren Teil beitragen, ist nur zu danken: für ihre Weitsicht, ihre Hartnäckigkeit, ihre Lebenseinstellung und ihren Beitrag zu Umwelt- und Naturschutz. 

www.bergsteigerdorf-mauthen.at
Weniger, dafür besser

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2021-11-19


... denn was uns herrlich schmeckt, können wir mit gutem Gewissen jedem Gast empfehlen.

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2021-11-01


(io) "Weniger, dafür besser!" gilt natürlich auch für das Dorfbier. LONCIUM, der altrömische/altkeltische Name von Mauthen steht für innovative Kärntner Braukunst. Als "CraftBeer" widerum bezeichnet man jene Gattung von Bieren, die nicht großindustriell, sondern handwerklich und mit viel Können und Liebe gebraut werden.

Staatsmeister in der Kategorie leichte Lagerbiere und Münchner Helle darf man getrost als die Formel 1 der Braukunst und -kultur bezeichnen!

Ähnlich wie Slow Food (versus "Fast-Food") entstand die Craft-Beer-Szene als Gegenbewegung mit starkem Fokus auf Unabhängigkeit, Kreativität und Innovationskraft von Kleinbrauereien weltweit.

Anfänglich von der Industrie unterschätzt, ist die Craft-Beer-Community inzwischen bestens vernetzt und etabliert. LONCIUM bietet als regionale Biermanufaktur eine herrliche Palette an spannenden Bieren und organisiert regelmäßige Bier-Seminare.

Hast du Lust bei LONCIUM zu arbeiten? Bewirb dich hier ...

Biererlebniswelt LONCIUM #BrewPub

Bierhotel LONCIUM
Mauthen 60, 9640 Kötschach-Mauthen
T. +43 4715 284
www.bierhotel-loncium.at
hotel@loncium.at




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